Forschung
Kurzbeschreibung der Forschungsgebiete der einzelnen Arbeitsgruppen
Die Forschung am Lehrstuhl für Zellbiologie konzentriert sich auf molekulare Mechanismen und Strukturen in Algen- und Pflanzenzellen, die der Wahrnehmung und intrazellulären Weitergabe (Transduktion) von Signalen, sowie der Beeinflussung von zellulären Prozessen durch diese Signale, zu Grunde liegen. Im Zentrum stehen Licht- und Schwerkraftsignale, sowie die Kontrolle des polaren Zellwachstums. Untersucht werden experimentelle Systeme, die ein breites Spektrum der evolutionären Entwicklung umfassen: Euglena gracillis (photosynthetischer Protist), Chlamydomonas (Grünalge), Physcomitrium patens (Moos) und Tabak (Gefäßpflanze). Zum Einsatz kommen modernste zellbiologische, molekularbiologische, biochemische und genetische Techniken.
Arbeitsgruppen
AG Benedikt Kost
Mechanismus und Regulation des polaren Zellwachstums in Pflanzen

Unsere Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit der Frage wie die Kontrolle des Spitzenwachstums von Tabak Pollenschläuchen und apikalen Physcomitrium (Moos) Protonemazellen durch Rac/Rop GTPase abhängige Signalketten gesteuert wird. mehr …
AG Sabine Müller
Molekulare Mechanismen Zellulärer Morphogenese

Die Kontrolle der Zellmorphologie ist eine grundlegende Eigenschaft des Lebens, die für die Form und Funktion aller Organismen unerlässlich ist. Polarisierte Zellteilung und Zellexpansion sind die entscheidenden Determinanten der zellulären Morphogenese und sind Voraussetzungen für die dreidimensionale Organentwicklung. mehr …
AG Maria Ntefidou
in Arbeit
AG Peter Richter
in Arbeit
AG Michael Lebert (SCU)
Photo- und Graviorientierung von Flagellaten

Unsere Arbeitsgruppe versucht die Wahrnehmung von Licht und der Schwerkraft durch einzellige Organismen auf molekularem Niveau zu verstehen. Als Modellsystem nutzen wir Euglena gracilis, ein einzelliger, beweglicher, photosynthetischer Flagellat. mehr …